Die Meistersingerhalle ist das kommunale Kultur- und Kongresszentrum der Stadt Nürnberg.
Benannt ist sie nach der Nürnberger Tradition der Meistersinger, der Richard Wagner in
seiner Oper Die Meistersinger von Nürnberg ein Denkmal gesetzt hat. Sie liegt am nördlichen Luitpoldhain.
Nachdem im Nachkriegs-Nürnberg aufgrund der Zerstörung der großen Saalbauten im Zweiten Weltkrieg, insbesondere der Luitpoldhalle, keine Halle für Konzerte und repräsentative Veran-
staltungen vorhanden war, wurde nach einem Wettbewerb 1958 Prof. Harald Loebermann mit
dem Bau und Prof. Wunibald Puchner mit der Innenausstattung der Halle beauftragt. Bauzeit war
von 1960 bis 1963, die Einweihung am 7. September 1963. Die Baukosten betrugen umgerech-
net ca. 16 Millionen Euro.
Der Große Saal hat 23.000 m³ in rechteckartiger Form, mit einer Bühne, seitlichen und hinteren Rängen und einer großen Steinmeyer-Orgel. In den ersten 20 Jahren wurden im Wesentlichen Konzerte veranstaltet; der große Saal fasst in üblicher Konzertbestuhlung ca. 2100 Sitzplätze.
Danach wurden in dem Mehrzweckraum auch andere Events veranstaltet, zum Beispiel finden
hier Landes-Parteitage statt, ebenso Bälle, Rockkonzerte und Kongresse. Sowohl die Nürnber-
ger Symphoniker, die sich erst mit Eröffnung der Meistersingerhalle vom Fränkischen Landes-
orchester umbenannten, als auch die Nürnberger Philharmoniker veranstalten Konzertreihen, und
auch Gastauftritte klassischer Orchester und Künstler finden in Nürnberg weitgehend im großen
Saal der Meistersingerhalle statt.
Der Kleine Saal (3.000 m³ in rechteckartiger Form) fasst in üblicher Bestuhlung 500 Plätze und
wird u. a. für Kammerkonzerte genutzt. Daneben existieren noch sechs Konferenzräume.
Informationen zur Anfahrt entnehmen Sie bitte direkt der Homepage der Meistersingerhalle:
http://www.meistersingerhalle.nuernberg.de/anreise/anreise.html#anfahrt
Meistersingerhalle - Münchener Straße 21 - 90478 Nürnberg